ESRS Angaben_d

ESRS-INDEX

ESRS-ANGABEN

ESRS 1 Allgemeine Anforderungen

Beschreibung zu Aufbau und Zielen des ESRS-Standards

ESRS 2 Allgemeine Angaben

Grundlagen

BP-1 Allgemeine Grundlagen für die Erstellung der Nachhaltigkeitserklärung

Die Erstellung der Nachhaltigkeitserklärung beruht auf dem Nachhaltigkeitsprogramm Mission Blue, welches über die gesamte Unternehmensgruppe ausgerollt wurde.
Der Bericht bezieht sich hauptsächlich auf die produzierenden Unternehmen der Gruppe: Gerhard Schubert GmbH (SC), die Tochterunternehmen Schubert Fertigungstechnik GmbH (SFT) und Schubert System Elektronik GmbH (SSE) sowie die deutsche Vertriebsgesellschaft Schubert Packaging Systems GmbH (SPS).
Werte inkl. der weiteren Tochtergesellschaften, insbesondere die ausländischen Tochterunternehmen, werden nur bedingt berücksichtigt und sind als Werte der Gruppe gekennzeichnet.
Dem Bericht liegen alle Informationen zum Stand 30.05.2026 zugrunde.

BP-2 Angaben im Zusammenhang mit spezifischen Umständen

Dem Nachhaltigkeitsbericht und den darin berichteten Werten unterliegt eine Informationsbeschaffung nach bestem Wissen und Gewissen.
Die Informationen sind so genau, wie in vertretbarem Aufwand möglich, dargelegt.

Unternehmensführung

GOV-1 Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane

Die Gerhard Schubert GmbH ist ein mittelständisches und in zweiter Generation eigentümergeführtes und zu 100 % in Familienbesitz befindliches Maschinenbauunternehmen mit Sitz im baden-württembergischen Crailsheim. Die Gerhard Schubert GmbH ist die Muttergesellschaft und zentraler Hauptproduzent von Verpackungsanlagen der Schubert Gruppe. Neben internationalen Niederlassungen mit Schwerpunkt Vertrieb und Service umfasst der Konzern Tochterunternehmen aus den Bereichen Elektronik, Engineering, Fertigung von Präzisionsteilen und 3D-Druck.
Die Geschäftsführung der Gerhard Schubert GmbH besteht aus Ralf Schubert als geschäftsführendem Gesellschafter, Peter Gabriel und Marcel Kiessling. Die Gesellschafter der Schubert-Gruppe sind Ralf Schubert und Gerald Schubert sowie deren Söhne Johannes Schubert und Peter Schubert.

GOV-2 Informationen und Nachhaltigkeitsaspekte, mit denen sich die Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen des Unternehmens befassen

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Mission Blue und der Normen ISO14001 & ISO50001 finden zweimal im Jahr Umwelt- und Energieteamsitzungen statt.
Dieses Kernteam für Mission Blue stellt Ziele und Maßnahmen für Mission Blue für das Folgejahr/die Folgejahre im jährlichen Strategiemeeting der Schubert-Gruppe im erweiterten Führungskreis vor. Notwendige Entscheidungen z.B. im Hinblick auf Investitionen, Bewertung von Risiken und Chancen sowie abgeleitete Maßnahmen werden von den Verantwortlichen der Handlungsfelder und Marcel Kiessling in der Geschäftsführung unter Anwesenheit der Gesellschafter der Schubert-Gruppe besprochen und entschieden.

GOV-3 Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung in Anreizsysteme

Nachhaltigkeitsbezogene Ziele und Leistungen werden bisher nicht in Anreizsysteme eingebunden. Die Geschäftsführung und Gesellschafter der Schubert-Gruppe haben sich der Vision, Mission und den Grundsätzen des Unternehmens verpflichtet und handeln danach.

GOV-4 Erklärung zur Sorgfaltspflicht

Gesellschafter und Geschäftsführung der Schubert-Gruppe bewerten fortlaufend, wie sie mit den tatsächlichen und potenziellen negativen Auswirkungen auf die Umwelt und die Menschen im Zusammenhang mit ihrer Geschäftstätigkeit umgehen. Diese Bewertung fließt jährlich in die Überprüfung der Wesentlichkeitsanalyse für den Nachhaltigkeitsbericht ein. Chancen und Risiken für die Geschäftstätigkeit werden in einem jährlichen Strategietreffen des erweiterten Führungsteams besprochen und Maßnahmen abgeleitet.

GOV-5 Risikomanagement und interne Kontrollen der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Für das Geschäftsjahr 2027 wird der Nachhaltigkeitsbericht der Schubert-Gruppe voraussichtlich nach ESRS-Standard erstellt und von der Wirtschafts-Treuhand GmbH als Wirtschaftsprüfer der Schubert-Gruppe testiert.

Strategie

SBM-1 Strategie, Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Geschäftsmodell: Die Schubert-Gruppe bietet den Herstellern von Konsumgütern und Pharmaprodukten hochflexible und umweltschonende Verpackungslösungen zur Automation von Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackungsprozessen in Verpackungsmaschinen und -linien unter Einsatz von Robotik. Wir unterstützen die Entwicklung nachhaltiger Verpackungen als Entwicklungspartner der Kunden. Wir bieten Dienstleistungen zum langjährigen optimalen Betrieb einer Maschine an.
Unternehmenspolitik: Als Familienunternehmen wird eine langfristige Unabhängigkeit angestrebt. Solidität und langfristige Ausrichtung spiegeln sich in einer Eigenkapitalquote von > 70 %. Investitionen im üblichen Rahmen werden normalerweise aus Eigenmitteln finanziert. Bei größeren Investitionen wird langfristig mit wenigen ausgewählten Hausbanken zusammengearbeitet. Das Geschäftsrisiko wird mit ausgewählten Versicherungspartnern abgesichert. Die Gerhard Schubert GmbH ist sich der Verantwortung als größter Arbeitgeber in Crailsheim bewusst und unterstützt als Unternehmen die Attraktivität des Standorts. Die gesellschaftliche Entwicklung wird egfördert, in dem soziale Projekte am Standort und in der Region unterstützt werden.
Maschinen- und Entwicklungsstrategie: Der TLM-Standardbaukasten garantiert einen hohen Standardisierungsgrad der Maschinenbaugruppen und Aggregate, > 60 % sind Serienteile. Konstruktion und Herstellung von Verpackungsmaschinen erfolgt ausschließlich in Crailsheim, Deutschland (Stand 2025).
Produktionsstrategie: Es wird eine hohe Wertschöpfungstiefe über zwei Hauptlieferanten innerhalb der Schubert-Gruppe angestrebt. Schubert Fertigungstechnik für Teilefertigung und Schubert Systemelektronik für Steuerungen und Elektronikkomponenten.
Fertigungs- und Lieferantenstrategie: Wertschöpfung entsteht so nahe wie möglich. Außerdem arbeitet die Gerhard Schubert GmbH mit regionalen Lieferketten: Mehr als 30 % der Kaufteile kommen von Lieferanten <75km Umkreis zu Crailsheim, mehr als 60 % aus Baden-Württemberg, ca. 91 % aus Deutschland und ca. 94 % aus der EU. Eine langjährige Partnerschaften mit Schlüssellieferanten ergibt eine hohe Priorität für Schubert bei Versorgungsengpässen. Der Eigenfertigungsanteil ist hoch: Ca. 40% der Zeichnungsteile werden in der Schubert-Gruppe hergestellt. Bei Fertigungsteilen wird eine hohe Redundanz angestrebt: Ca. 80 % der fremdgefertigten Teile können auch in der Schubert-Gruppe hergestellt werden.
Vertriebs- und Servicestrategie: Schubert Verpackungsmaschinen werden von Konsumgüterherstellern und Pharmazeuten überwiegend in Europa, Nordamerika, Australien und Japan eingesetzt. Projektiert werden Lösungen auf der Basis der konkreten Kundenanforderungen mit großer technischer Expertise und dem notwendigen Prozessverständnis. Falls vom Kunden gewünscht übernehmen Schubert mit der Turnkey Unit die Gesamtverantwortung von Verpackungslinien unter Einbeziehung von Fremdmaschinen inklusive des Projektmanagements. Die Unterstützung der Maschinen im laufenden Betrieb durch die internationale Schubert Serviceorganisation hat sehr hohe Bedeutung, sowohl mit technischer Unterstützung vor Ort und mit digitalen Werkzeugen aus der Ferne, als auch mit einer schnellen Versorgung benötigter Ersatzteile. In den Hauptmärkten wie USA, Kanada und England ist die Schubert-Gruppe mit eigenen Niederlassungen vertreten, deren Vertriebs- und Serviceexperten nahe beim Kunden sind. Die europäischen Märkte werden von Vertriebsexperten und der 170 Mitarbeiter großen Serviceorganisation aus der Zentrale in Crailsheim heraus betreut. In den Märkten Australien/Neuseeland und Japan wird mit Vertriebspartnern zusammengearbeitet, die großen Wert auf Service legen. Schubert Maschinen sind oft 20 Jahre oder länger im produktiven Einsatz. Wir geben ein Serviceversprechen mit Ersatzteilen für 20 Jahre.

SBM-2 Interessen und Standpunkte der Interessenträger

Folgende Interessenträger beeinflussen das Unternehmen oder können von ihm beeinflusst werden und wurden deshalb als relevant erachtet:
- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewerber
- Kunden
- Lieferanten
- Gesellschafter
- Kommunen der Standorte
- Umwelt (als stiller Stakeholder)
Die Standpunkte der Interessenträger zur Geschäftstätigkeit des Unternehmens werden regelmäßig abgefragt und bewertet, um Auswirkungen, Risiken und Chancen erkennen zu können. Die Interessen der Mitarbeitenden werden vom Betriebsrat vertreten. Ein Austausch mit der Geschäftsführung erfolgt auf wöchentlicher Basis und bei Bedarf zu speziellen Themen.

SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell

Für die Schubert-Gruppe ist es von entscheidender Bedeutung, wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen aktiv zu identifizieren, zu bewerten und in die Entwicklung von Strategien und Geschäftsmodellen einzubeziehen, um eine nachhaltige und zukunftsorientierte Unternehmensführung zu gewährleisten.
Schubert unterstützt Unternehmen aus der Konsumgüterindustrie und der Pharmazie bei der Automatisierung ihrer Verpackungsprozesse. Durchgeführte Kundenbefragungen belegen die Erwartungshaltung von Kunden, dass Schubert als Maschinenbauer bei der Entwicklung nachhaltiger Verpackungen unterstützt und Testmöglichkeiten anbietet. Schubert hat im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms "Mission Blue" umweltfreundliche Verpackungen als Handlungsfeld definiert und bündelt alle Beratungsleistungen und Testmöglichkeiten unter "Packaging Perspectives". Schubert ist überzeugt, dass sich daraus Chancen für die erfolgreiche Differenzierung im Wettbewerb der Zukunft ergeben. Eine mangelnde Unterstützung unserer Kunden bei der Entwicklung nachhaltiger Verpackungen betrachten wir als Risiko für unser Geschäft.
Unternehmen der Konsumgüterindustrie erwarten verstärkt von ihren Lieferanten und damit auch von Schubert, einen Nachweis für nachhaltiges Handeln. Eine Dokumentation und möglicherweise eine Zertifizierung darüber können unter Umständen die Voraussetzung für eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung in der Zukunft sein.
Der Product Carbon Footprint einer Maschine im Betrieb kann zukünftig zu einem Kaufentscheidungskriterium werden und damit eine Differenzierungschance darstellen.

Management von Auswirkungen, Risiken und Chancen

IRO-1 Beschreibung des Verfahrens zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen

Mitarbeiter/Innen werden mindestens alle zwei Jahre befragt, Kundenbefragungen finden regelmäßig statt. Der Austausch mit Lieferanten erfolgt bei Lieferantengesprächen und wird in einer jährlichen Lieferantenbewertung zusammengefasst. Die Abstimmung mit den Gesellschaftern erfolgt in monatlichen, erweiterten Geschäftsführungstreffen, dem jährlichen Stratgeietreffen und bei der jährlichen Gesellschafterversammlung.
Zudem werden die Interessen der Umwelt stellvertretend betrachtet und aufgenommen. Erkenntnisse aus Befragungen und Gesprächen, die mögliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und/oder auf Interessenträger haben, sowie damit verbundene Risiken und Chancen für die Schubert-Gruppe werden durch die Geschäftsführung bewertet und priorisiert und in strategische und operative Maßnahmen überführt.

IRO-2 In ESRS enthaltene von der Nachhaltigkeitserklärung des Unternehmens abgedeckte Angabepflichten

Angabepflichten, die aufgrund der Wesentlichkeitsanalyse als nicht relevant kategorisiert werden, sind im Folgenden als nicht wesentlich gekennzeichnet.

Mindestanforderungen an die Offenlegung

MDR-P Strategien zum Umgang mit wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekten

Einmal im Jahr findet ein Strategiemeeting statt, in dem die Geschäftsführung und Bereichsleitung zusammenkommen und Strategien für das kommende Jahr erarbeiten. Diese werden mit in die Planung in den Bereichen aufgenommen und finden sich in der Umsetzung wieder.

MDR-A Maßnahmen und Mittel in Bezug auf wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte

Die im Bereichtsjahr durchgeführten Maßnahmen zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele im Rahmen von Mission Blue werden in diesem Bericht dargestellt.

MDR-M Parameter in Bezug auf wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte

Die Gerhard Schubert GmbH erhebt im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms Mission Blue zentrale Kennzahlen zu den wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen. Dazu zählen Parameter zur Arbeitgeberattraktivität (Mitarbeiterzufriedenheit, Fluktuation, Weiterbildung, Arbeitssicherheit), zur Klimaneutralität (Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2, wesentliche Scope 3), zu umweltfreundlichen Maschinen und Dienstleistungen (Energieverbrauch, Product Carbon Footprint) sowie zur partnerschaftlichen Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen. Durch die systematische Erhebung und Auswertung dieser Daten stellt Schubert sicher, dass Fortschritte transparent dargestellt, Verbesserungspotenziale erkannt und die Nachhaltigkeitsziele wirksam verfolgt werden.

MDR-T Nachverfolgung der Wirksamkeit von Strategien und Maßnahmen durch Zielvorgaben

Die Schubert-Gruppe verfolgt für die vier Handlungsfelder des Nachhaltigkeitsprogramms Mission Blue folgende Zielsetzungen:
- Einer der besten Arbeitgeber in Deutschland sein (durch Great Place to Work zertifiziert)
- Klimaneutral zu produzieren (Scope 1 und 2). Für Scope 3 wurde noch keine konkrete Zielsetzung verabschiedet. Eine von SBTI zertifizierte Zielsetzung wird angestrebt.
- Umweltfreundliche Maschinen und Dienstleistungen, d.h. minimaler Product Carbon Footprint über den Lebenszyklus.
- Entwicklungspartner der Kunden für nachhaltige Verpackungen sein.

ESRS-INDEX

Performance Übersicht

ESRS E1 Klimawandel

ESRS E1-1 Übergangsplan für den Klimaschutz

Die Schubert-Gruppe verfolgt das Ziel, im Einklang mit dem Übereinkommen von Paris zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C, den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens selbst und seiner Produkte über den gesamten Lebenszyklus zu minimieren.

ESRS E1-2 Strategien im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel

Die Schubert-Gruppe strebt klimafreundliche Standorte nach Scope 1 und 2 GHG-Protokoll an. Die Strategie zur Erreichung dieses Ziels ist die Investition in energieeffiziente Gebäude, Erhöhung der Energieeffizienz bei Maschinen und Anlagen, Förderung der Elektromobilität im Fuhrpark und der Einsatz erneuerbarer Energien mit dem Ziel der Ablösung fossiler Energien. Die Eigenerzeugung von Strom wird durch Installationen von Photovoltaikanlagen gefördert. Die Energieeffizienz von Verpackungsmaschinen wird durch den Einsatz neuer Technologien, z.B. zur Vakuum- oder Drucklufterzeugung verbessert. Ein klimafreundlicher Betrieb bei unseren Kunden wird nur durch eine Umstellung auf grünen Strom möglich sein. Zur Förderung nachhaltiger, recyclebarer Verpackungen arbeitet die Schubert-Gruppe mit seinen Kunden als Entwicklungspartner eng zusammen.

ESRS E1-3 Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit den Klimastrategien

Energieeffizienz verbessern:
Im Jahr 2023 wurde am Standort Crailsheim ein digitales Energiemonitoring installiert, um Energieverbräuche erfassen zu können. Dies wird als Grundlage für eine Verbesserung der Energieeffizienz im aktuellen Jahr und in den Folgejahren dienen.
Außerdem wird dieses stetig ausgebaut und verbessert.

Energieverbrauch für Heizen und Kühlen senken:
Am Standort Crailsheim wurde 2023 der Neubau der Montagehalle 3 mit Bürogebäude im Effizienzstandard KFW40Plus fertiggestellt. Die Heiz- und Kühlenergie wird zu 100% aus regenerierbaren Energiequellen erzeugt (Photovoltaik 523 kWp, Wärmepumpen, Eisspeicher). Auf Halle 1 Nord wurde eine Photovoltaikanlage mit 567 kWp installiert. Beide Photovoltaikanlagen decken ungefähr 25% des Energiebedarfs des Standorts Crailsheim. Seit 2022 wird zu 100% zertifizierter Grünstrom verbraucht. Verwaltungsgebäude und Halle 1 Nord werden mit Geothermie beheizt und damit klimaneutral betrieben.

Langfristige Senkung des Energiebedarfs der Maschinen:Jahr 2024Jahr 2025
Energieaufnahme der Maschinen im Mittel (kVA)
24,2016,90
Senkung 2025 erklärbar durch: Genauere Datenerhebung, gesenkter Energiebedarf. Außerdem hat sich der Maschinenmix ggü. 2024 geändert.
Teilbereich Druckluft: Druckluftverbrauch der Maschine (kVA)
2,902,03
Teilbereich Vakuum: Vakuumbedarf der Maschine (kVA)
7,745,41
Teilbereich Grundlast: Stromnachfrage, die im Tagesgang nicht unterschritten wird (kVA)
3,392,37
Teilbereich kinetische Energie: betrifft alle Bewegungen der Aggregate (kVA)
6,054,23
Teilbereich Kühlen: in Form von Wasserkühlung (kVA)
1,691,18
Teilbereich Wärmen: Wärme wird vor allem für Leimgeräte benötigt (kVA)
2,421,69

ESRS E1-4 Ziele im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel

Wir reduzieren unsere absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 42 % gegenüber 2021 und senken zusätzlich unsere Scope-3-Emissionen um 30 % pro FTE bis zum 31.12.2030, basierend auf der Methodik des GHG Protokolls.

ESRS E1-5 Energieverbrauch und Energiemix

Jahr 2024Jahr 2025
Brennstoffverbrauch nicht erneuerbarer Quellen (MWh)
8.800,496.592,00
Brennstoffverbrauch erneuerbarer Quellen (MWh)
241,00227,60
Stromverbrauch Gesamt (MWh)
7.409,457.330,14
davon
Sonstiger Stromverbrauch (MWh)
7.355,176.826,63
Stromverbrauch für Wärme- und Kälteerzeugung (MWh)
54,28283,22
Eigenproduktion Strom (MWh)
1.387,081.478,25
Strom Verkauf (MWh)
286,84306,66
Gesamter Energieverbrauch (MWh)
16.450,9515.423,37
Energieintensitätsquotient im Verhältnis zur Gesamtleistung (MWh/Mio. €)
3934
Stromautarkie (%)
-15,8
Energieautarkie (%)
-18,7
Umfasst lediglich die Gerhard Schubert GmbH.
Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse.

ESRS E1-6 THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie THG-Gesamtemissionen

Jahr 2024Jahr 2025
Scope 1, Basisjahr 2022 (t)
2.0771.817
Einbezogene Gase
CO2eCO2e
Scope 2, Basisjahr 2022 (t)
17950
Einbezogene Gase
CO2eCO2e
Scope 3, Basisjahr 2022 (t)
179.017142.198
Einbezogene Gase
CO2eCO2e
Intensitätsquotient im Verhältnis zur Gesamtleistung (t/Mio. €)
542399
Scope 3 umfasst lediglich die Gerhard Schubert GmbH und beinhaltet 3.1, 3.3, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7, 3.9, 3.11, 3.12
Für das Geschäftsjahr 2025 wurden als nicht relevant eingestuft 3.2, 3.8, 3.10, 3.13, 3.14, 3.15
Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse.

ESRS E1-7 Abbau von Treibhausgasen und Projekte zur Verringerung von Treibhausgasen, finanziert über CO2-Gutschriften

Wird aktuell nicht praktiziert.

ESRS E1-8 Interne CO2-Bepreisung

Wird aktuell nicht praktiziert.

ESRS E1-9 Erwartete finanzielle Auswirkungen wesentlicher physischer Risiken und Übergangsrisiken sowie potenzielle klimabezogene Chancen

Aus aktueller Sicht wird keine finanziellen Auswirkungen durch wesentliche physische Risiken und Übergangsrisiken sowie potenzielle klimabezogene Chancen ersichtlich. Eine Neubewertung erfolgt im nächsten Jahr.

ESRS E2 Umweltverschmutzung

ESRS E2-1 Strategien im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung

Die Schubert-Gruppe baut Verpackungsmaschinen am Standort Crailsheim, DE. Das Tochterunternehmen Schubert Fertigungstechnik am Standort Bartholomä, DE fertigt Teile für Verpackungs- und andere Maschinen und das Tochterunternehmen Schubert System Elektronik in Neuhausen ob Eck, DE stellt elektronische Bauteile und Komponenten für Verpackungsmaschinen her. Aufgrund der Geschäftstätigkeit ist der Einfluß auf Wasser-, Boden- und Luftverschmutzung minimal. Alle deutschen Gesetze zur Schonung der Umwelt werden streng eingehalten. Der einzige Bereich der Schubert-Gruppe, der mit gefährlichen Stoffen arbeitet, ist die Lackiererei in Crailsheim. Hierbei werden alle Vorschriften - auch unter regelmäßiger externen Überprüfung - bezüglich der sicheren Handhabung und Entsorgung dieser Stoffe streng eingehalten. Schubert Fertigungstechnik ist in einem Wasserschutzgebiet ansässig. Grundsätzlich findet dort allerdings keine Verwendung von gefährlichen Substanzen statt und bei der Verwendung von Schmierstoffen wird auf die fachgerechte Lagerung, Trennung , Wiederverwendung und Entsorgung geachtet.

ESRS E2-2 Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung

Die Schubert-Gruppe hält alle in Deutschland gültigen Umweltgesetze und -verordnungen ein. Wir implementieren einen Maßnahmenplan zur Reduktion der SOx-, NOx-, VOC-Emissionen. Dieser beeinhaltet bspw. die Optimierung und Umstellung des Lackierverfahrens, wordurch VOC-Einsparungen in Höhe von 35% möglich sein können.

ESRS E2-3 Ziele im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung

Die Schubert Gruppe implementiert ein kontinuierliches Emissionsmonitoring zur Reduktion der SOx-, NOx-, VOC-Emissionen bis zum 31.12.2027 und leitet daraus weitere Ziele zur Reduktion der Umweltverschmutzung, neben der Reduktion fossiler Energieträger und dem VOC-Reduktionsplan, ab.

ESRS E2-4 Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung

20242025
VOC (flüchtige organische Verbindungen) (kg)
-7.366
Stickstoffoxide (NOx) (kg)
-1.809
Schwefeloxide (SOx) (kg)
-649
Umfasst lediglich die Emissionen der Gerhard Schubert GmbH.
Durch den Geschäftsbetrieb emittiert die Schubert-Gruppe an ihren Standorten keine unüblichen oder grenzüberschreitenden Schadstoffe.

ESRS E2-5 Besorgniserregende Stoffe und besonders besorgniserregende Stoffe

Die Schubert-Gruppe produziert keine besorgniserregenden Stoffe.

ESRS E2-6 Erwartete finanzielle Auswirkungen durch wesentliche Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung

Aus aktueller Sicht sehen wir keine finanziellen Auswirkungen durch wesentliche Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung. Eine Neubewertung erfolgt im folgenden Jahr.

ESRS E3 Wasser- und Meeresressourcen

Dieser Punkt ist entsprechend der Wesentlichkeitsanalyse nicht relevant.

ESRS E4 Biologische Vielfalt und Ökosysteme

Dieser Punkt ist entsprechend der Wesentlichkeitsanalyse nicht relevant.

ESRS E5 Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

ESRS E5-1 Strategien im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

Grundsätzlich wird eine optimale Nutzung von Primärrohstoffen wie z.B. Aluminium bei Schubert Fertigungstechnik angestrebt. Bauteile werden vor der Bearbeitung in Größenklassen eingeteilt, um den Abfall zu reduzieren. Abfallspäne werden von entsprechenden Drittunternehmen eingeschmolzen und dem Fertigungsprozess wieder zugeführt. Eine Strategie zur Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft wurde bisher nicht erstellt.

ESRS E5-2 Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

Eine Abfallbilanz mit Erfassung der Abfallströme wurde erstellt. Grundsätzlich wird nach einer höheren Ressourceneffizienz beim Einsatz von Rohmaterialien gestrebt. Zum Beispiel werden beim Laserschneiden anfallende Blechabfälle gesammelt und zur Wiederverwertung zurückgeführt. Schneidabfälle, die beim Schneiden der Sicherheitsscheiben für Verpackungsmaschinen aus Acrylglas entstehen, werden ebenfalls gesammelt und zur Wiederverwertung zurückgeführt. Schubert Verpackungsmaschinen werden üblicherweise mehr als 20 Jahre betrieben. Diese Nutzungsdauer wird durch entsprechende Serviceleistungen (Wartung, Reparatur, Umbau) sichergestellt. Verpackungsmaschinen werden am Ende des Lebenszykluses entweder von Schubert zurückgenommen und einem Recycling bzw. einer Wiederverwendung von Baugruppen zugeführt oder durch den Betreiber selbst. Für bestimmte Baugruppen, die wiederverwendet werden können, erstellt Schubert Rückkaufangebote.

ESRS E5-3 Ziele im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

Bisher wurden keine Ziele formuliert.

ESRS E5-4 Ressourcenzuflüsse

Bisher nicht erfasst.

ESRS E5-5 Ressourcenabflüsse

20242025
Gewicht – Gesamt (t)
1.362,901.359,71
Gewicht - Zusammensetzung (Top 3):
Papier / Kartonagen AVV 15 01 01 (t)
271,07233,67
Siedlungsabfall AVV 20 03 01 (t)
146,32165,17
Gemischte Metalle AVV 17 04 07 (t)
73,5775,52
Gefährliche Abfälle – Gesamt (t)
92,4889,63
Gefährliche Abfälle – Aufbereitung zur Wiederverwendung (t)
--
Restmaterial, welches für andere Zwecke innerhalb des Unternehmens verwendet wird, wird mengenmäßig nicht erfasst.
Gefährliche Abfälle – Recycling (t)
56,6472,30
Ungefährliche Abfälle – Gesamt (t)
1.289,011.270,08
Ungefährliche Abfälle – Aufbereitung zur Wiederverwendung (t)
16,1214,22
Restmaterial, welches für andere Zwecke innerhalb des Unternehmens verwendet wird, wird mengenmäßig nicht erfasst.
Ungefährliche Abfälle – Recycling (t)
1.095,061.044,09
Recyclingquote (%)
-81,00
Umfasst lediglich die Produktionsstandorte der Schubert-Gruppe
Recyclingquote bezogen auf das gesamte Abfallaufkommen der Gerhard Schubert GmbH gemäß interner Abfallstatistik 2025
Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse.

ESRS E5-6 Erwartete finanzielle Auswirkungen durch wesentliche Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

Aus aktueller Sicht sehen wir keine finanziellen Auswirkungen durch wesentliche Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft. Eine Neubewertung erfolgt im nächsten Jahr.

SOCIAL

ESRS S1 Eigene Belegschaft

ESRS S1-1 Strategien im Zusammenhang mit der eigenen Belegschaft

Die Schubert-Gruppe ist mit allen Produktionsstandorten in Deutschland ansässig. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird von einem Mangel an Fachkräften in Deutschland ausgegangen. Im zunehmenden Wettbewerb von Unternehmen um gute Fachkräfte möchte sich die Schubert-Gruppe als nachhaltig agierendes Unternehmen im Hochtechnologiesektor des Maschinenbaus mit sicheren und attraktiven Arbeitsplätzen positionieren. Dabei kommt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, als auch der Integration von Fachkräften aus dem Ausland eine besondere Bedeutung zu. Die Vision und Mission formuliert diesen Anspruch und abgeleitet davon das Ziel, als einer der besten Arbeitgeber in Deutschland wahrgenommen zu werden. Die Teilnahme am Programm "Great Place to Work" mit jährlichen Mitarbeitendenbefragungen gibt eine objektive Bewertung, über das Näherkommen und Erreichen dieses Zieles.

ESRS S1-2 Verfahren zur Einbeziehung der eigenen Belegschaft und von Arbeitnehmervertretern in Bezug auf Auswirkungen

Die Belegschaft der Schubert-Gruppe wird über den regelmässigen Austausch mit den Arbeitnehmervertretern an den Standorten in Deutschland in die Ziele und Maßnahmen des Nachhaltigkeitsprogramms Mission Blue eingebunden. Darüber hinaus finden für die Gerhard Schubert GmbH in Crailsheim jährliche Befragungen der Mitarbeitenden statt.

ESRS S1-3 Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die die eigene Belegschaft Bedenken äußern kann

Für die Schubert-Gruppe wurde ein Hinweisgeber-System etabliert, über das Hinweise auf Verstöße gegen Unternehmensgrundsätze und gegen Gesetze gegeben werden können.

ESRS S1-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen und Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit der eigenen Belegschaft sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und Ansätze

Risks and opportunities relating to our own workforce arise from our efforts to fill vacant positions with suitable candidates and from the motivation and satisfaction of our employees with their jobs at the Schubert Group. Currently, it is possible to fill all positions appropriately. Training at the Schubert Group in various professions also plays an important role in this regard. Employee satisfaction is at a good level, although it has not yet reached the target value.

ESRS S1-5 Ressourcenzuflüsse Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen

Mitarbeiterzufriedenheit Index (%)20242026
Mitarbeiterzufriedenheit Index (%)
6876

ESRS S1-6 Merkmale der Beschäftigten des Unternehmens

Kennzahl20242025
Gesamtzahl nach Mitarbeitenden (Anzahl)
17731888
Gesamtzahl nach FTE (Anzahl)
16011665
Fluktuationsrate – unternehmensfremd (%)
5,73,6
Austritte (Anzahl)
151115
Rate Eintritte (Anzahl)
10,711,4
Eintritte (Anzahl)
186236
Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit (Jahre)
1111

ESRS S1-7 Merkmale der nicht angestellten Beschäftigten in der eigenen Belegschaft des Unternehmens

Die Schubert-Gruppe bevorzugt grundsätzlich die direkte Anstellung ihrer Mitarbeitenden. In Fällen, in denen Urlaubszeiten oder eine besonders hohe Kapazitätsauslastung vorliegen, sowie bedingt durch ausländische gesetzliche Bestimmungen, setzt das Unternehmen gelegentlich auf die Dienste von Arbeitnehmerüberlassungen.

ESRS S1-8 Tarifvertragliche Abdeckung und sozialer Dialog

Die Schubert-Gruppe ist nicht tarifvertraglich gebunden, übernimmt aber mindestens die von den Tarifparteien im Metall-Tarifvertrag vereinbarten Leistungen.

ESRS S1-9 Diversitätsparameter

Kennzahl20242025
Altersgruppen unter 30 Jahre (Anzahl nach Mitarbeitenden)
553589
Altersgruppen unter 30 Jahre (%)
3131
Altersgruppen 30–50 Jahre (Anzahl nach Mitarbeitenden)
826868
Altersgruppen 30–50 Jahre (%)
4746
Altersgruppen über 50 Jahre (Anzahl nach Mitarbeitenden)
394431
Altersgruppen über 50 Jahre (%)
2223
Durchschnittliches Alter der Mitarbeitenden
-38
Geschlechter – männlich (Anzahl nach Mitarbeitenden)
13401484
Geschlechter – männlich (%)
8079
Geschlechter – weiblich (Anzahl nach Mitarbeitenden)
299404
Geschlechter – weiblich (%)
2021
Geschlechter – andere (Anzahl nach Mitarbeitenden)
00
Geschlechter – andere (%)
00
Diversität – Nationalitäten (Anzahl Herkunftsländer)
2629

ESRS S1-10 Angemessene Entlohnung

Die Schubert-Gruppe ist nicht tarifvertraglich gebunden, übernimmt aber in der Regel die von den Tarifparteien im Metall-Tarifvertrag vereinbarten Leistungen.

ESRS S1-11 Sozialschutz

Die Schubert-Gruppe unterliegt mit den drei Produktionsstandorten und einem Vertriebsstandort in Deutschland den deutschen Sozialgesetzen. Bei den Vertriebs- und Servigesellschaften in USA, Kanada, England und China werden die lokalen Sozialgesetze befolgt.

ESRS S1-12 Menschen mit Schwerbehinderungen (Anzahl)

Kennzahl20242025
Menschen mit Schwerbehinderungen (Anzahl)
4349
Schwerbehindertenquote (%)
2,42,6

ESRS S1-13 Parameter für Schulungen und Kompetenzentwicklung

20242025
Auszubildende – Gesamt (Anzahl nach Mitarbeitenden)
124140
Auszubildende – männlich (Anzahl nach Mitarbeitenden)
10092
Auszubildende – weiblich (Anzahl nach Mitarbeitenden)
2448
Auszubildende – abgeschlossene Ausbildung (Anzahl nach Mitarbeitenden)
2628
Auszubildende – übernommen (Anzahl nach Mitarbeitenden)
2125
Auszubildende – eingestellt (Anzahl nach Mitarbeitenden)
3842
Anzahl dokumentierter Schulungstage beziehungsweise Teilnahmen (Anzahl nach Mitarbeitenden)
5431030
Durchschnittlich dokumentierte Schulungsmaßnahmen pro Mitarbeitenden und Jahr
0,310,55
Umfasst lediglich die Produktionsstandorte der Schubert-Gruppe.
Die Steigerung der Schulungsmaßnahmen ist auf ein erweitertes Schulungsangebot und -management sowie auf eine umfassendere Dokumentierung zurückzuführen.

ESRS S1-14 Parameter für Gesundheitsschutz und Sicherheit

Kennzahl20242025
Arbeitssicherheit (Unfälle / 1.000.000 Arbeitsstunden)
8,56,86
Krankheitsquote (in % ausgehend von 220 Arbeitstagen pro Jahr)
4,35,2
Umfasst lediglich die Produktionsstandorte der Schubert-Gruppe.

ESRS S1-15 Parameter für die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben

Kennzahl20242025
Elternzeit – in Anspruch genommen (Anzahl)
8093
Umfasst lediglich die Produktionsstandorte der Schubert-Gruppe.

ESRS S1-16 Vergütungsparameter (Verdienstunterschiede und Gesamtvergütung)

keine Angabe

ESRS S1-17 Vorfälle, Beschwerden und schwerwiegende Auswirkungen im Zusammenhang mit Menschenrechten

Kennzahl20242025
Diskriminierungsfälle (Anzahl)
00
Umfasst lediglich die Produktionsstandorte der Schubert-Gruppe.

ESRS S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette

ESRS S2-1 Strategien im Zusammenhang mit Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette

Es wird eine Wertschöpfung so nahe wie möglich zu unseren Produktionsstandorten angestrebt. Außerdem wird mit regionalen Lieferketten gearbeitet: Mehr als 30 % der Kaufteile kommen von Lieferanten <75 km Umkreis zu Crailsheim, mehr als 60 % aus Baden-Württemberg, ca. 91 % aus Deutschland und ca. 94 % aus der EU. Durch die Einhaltung von Arbeitsschutz- und Sozialgesetzen der EU bei den Lieferanten ist gewährleistet, dass die Arbeitskräfte in die Wertschöpfungskette nach denselben hohen Standards beschäftigt werden, wie die eigene Belegschaft.

ESRS S2-2 Verfahren zur Einbeziehung der Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette in Bezug auf Auswirkungen

Es wird keine direkten Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette gesehen.

ESRS S2-3 Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die die Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette Bedenken äußern können

Es wird keine direkten Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette gesehen.

ESRS S2-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen und Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und Ansätze

Es wird keine direkten Auswirkungen, Chancen oder Risiken unserer Geschäftstätigkeit auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette gesehen.

ESRS S2-5 Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen

Es wird die Strategie möglichst regionaler Lieferketten fortsetzt, da durch die enge räumliche Verbindung mit Lieferanten Vorteile realisieren werden können, die bspw. bei der Liefertreue unterstützen.

ESRS S3 Betroffene Gemeinschaften

Dieser Punkt ist entsprechend der Wesentlichkeitsanalyse nicht relevant.

ESRS S4 Verbraucher und Endnutzer

ESRS S4-1 Strategien im Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern

Die Schubert-Gruppe ist ausschließlich im Geschäft mit Geschäftskunden (B2B) tätig. Bei der Gerhard Schubert GmbH sind das Verpackungsmaschinen für produzierende Unternehmen der Konsumgüter- und Pharmaindustrie, bei Schubert Fertigungstechnik (SFT) und Schubert System Elektronik (SSE) andere Maschinenbauer, die die produzierten Teile und Komponenten in ihren Maschinen einsetzen. Es wird davon ausgegangen, dass Kunden der Schubert-Gruppe zukünftig den Product Carbon Footprint der gekauften Maschinen, Teile oder Komponenten erfahren möchten. Es wird an einer Methodik gearbeitet, diese Informationen aus Primär- und Sekundärdaten zu generieren und zur Verfügung stellen zu können. Generell unterstützt Schubert seine Kunden bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele. Dazu gehört die Unterstützung bei der Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen.

ESRS S4-2 Verfahren zur Einbeziehung von Verbrauchern und Endnutzern in Bezug auf Auswirkungen

Im B2B-Geschäft bestehen Kundenbeziehungen üblicherweise über längere Zeiträume. Die Zusammenarbeit erfolgt entweder projektbezogen (z.B. bei der Anschaffung einer Verpackungsmaschine oder einer Komponente) oder zur Unterstützung des laufenden Betriebes der Maschinen. Die Anforderungen des Käufers werden üblicherweise in Lastenheften oder Spezifikationen festgelegt, die die Schubert-Gruppe erfüllt. Der technische Service der Gerhard Schubert GmbH führt regelmäßige Befragungen durch, bei denen Kunden ihre Zufriedenheit zu bestimmten Geschäftsvorfällen (Serviceeinsätze, Teilelieferungen, Schulungen, Umbauten) äußern können. Grundsätzlich tragen die Geschäftsführungen der Gruppenunternehmen die Verantwortung für die Einbeziehung von Kundenanforderungen in die Unternehmenspolitik.

ESRS S4-3 Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die Verbraucher und Endnutzer Bedenken äußern können

Kunden bzw. Nutzer der Produkte der Schubert-Gruppe können jederzeit über die bekannten persönlichen Kontakte oder über die Geschäftsführungen der Gruppenunternehmen Bedenken äußern.

ESRS S4-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf Verbraucher und Endnutzer und Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und Ansätze

Verpackungsmaschinen von Schubert erfüllen alle Sicherheitsstandards der EU, um einen sicheren und nachhaltigen Betrieb der Maschinen zu garantieren. Die Optimierung der Energieeffizienz und des Product Carbon Footprint betrachtet Schubert als Qualitätsmerkmal für die Zukunft. Die Unterstützung der Nutzer bei der Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen z.B. aus Karton anstatt aus Kunststoff, und die Automatisierung des Verpackungsprozesses werden als Chance zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gesehen. Die Schubert-Gruppe selbst produziert und vertreibt keine Verpackungen.

Kennzahl20242025
Entwicklungspartnerschaften (Anzahl)
1719
Verpackungsprojekte mit dem Ziel nachhaltiger Verpackungen (Anzahl)
1925
Nachhaltige Folien (Anzahl)
2432
Maschinentests mit nachhaltiger Verpackung – Gesamt (Anzahl)
1925
Summe der getesteten Folien im Schubert Technikum (Anzahl)
3932
Versuche mit Papierfolien (Anzahl)
94
Versuche mit transparenten Mono-PP-Folien (Anzahl)
131
Versuche mit nicht transparenten PP-Folien (Anzahl)
20
Versuche mit herkömmlichen Folien (Anzahl)
1527
Zahlen beziehen sich nur auf SC.

ESRS S4-5 Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen

Die Schubert-Gruppe ist überzeugt, dass eine hohe Zufriedenheit ihrer Kunden mit den Produkten und Dienstleistungen die Voraussetzung für langfristigen Erfolg ist. Deshalb wird eine breite und regelmäßige Abfrage der Kundenzufriedenheit angestrebt. Die Methodik hierfür und die Zielsetzung wurde noch nicht endgültig festgelegt.

GOVERNANCE

ESRS G1 Unternehmenspolitik

ESRS G1-1 Strategien in Bezug auf Unternehmenspolitik und Unternehmenskultur

Die Schubert-Gruppe verfolgt eine Unternehmenspolitik, die auf Einhaltung von Gesetzen, Toleranz und Offenheit, sowie Gleichbehandlung aller ausgerichtet ist. Die Leitlinien der Unternehmenspolitik und der Unternehmenskultur sind in Vision/Mission/Grundsätzen der Zusammenarbeit festgehalten, die auf der Schubert Homepage nachgelesen werden können. Allen neuen Mitarbeitenden werden diese Grundsätze vermittelt. Ein Hinweisgebersystem zur Erfassung von Verstößen gegen geltende Gesetze und gegen interne Grundsätze und Richtlinien ist eingeführt.

ESRS G1-2 Management der Beziehungen zu Lieferanten

Die Schubert-Gruppe strebt langfristige Beziehungen zu überwiegend regionalen Lieferanten an. Darunter befinden sich auch viele KMU. Schubert erwartet von seinen Lieferanten ein ethisch einwandfreises Verhalten und die Einhaltung von Gesetzen. Die Anforderungen an Lieferanten sind in einem Lieferantenkodex festgehalten.

ESRS G1-3 Verhinderung und Aufdeckung von Korruption und Bestechung

Ein Compliance Management System wurde eingeführt. Dies beinhaltet eine Grundsatzerklärung der Geschäftsführung, einen Verhaltenskodex für Geschäftspartner und ein softwareunterstütztes Risikomanagementsystem zur Überwachung der Lieferketten, ein Hinweisgebersystem und interne Richtlinien.

ESRS G1-4 Vorfälle in Bezug auf Korruption oder Bestechung

ESRS G1-4 Vorfälle in Bezug auf Korruption oder Bestechung20242025
Dokumentierte Vorfälle (Anzahl)
00

ESRS G1-5 Politische Einflussnahme und Lobbytätigkeiten

Eine politische Einflussnahme bzw. eine Lobbytätigkeit findet nicht statt.

ESRS G1-6 Zahlungspraktiken

Die Schubert-Gruppe differenziert bei Zahlungspraktiken nicht zwischen KMU oder größeren Unternehmen als Lieferanten. Es wird generell langfristige und vertrauensvolle Beziehungen zu den Lieferanten angestrebt. Das spiegelt sich in den Zahlungspraktiken.